Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V.   
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Freiwllige Selbstkontrolle Fernsehen e.v.
medius

Preis für innovative, wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Deutsche Kinderhilfswerk e. V. vergeben seit 2008 den medius, einen Preis für innovative, wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten. Der Preis konzentriert sich auf den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis, fördert interdisziplinäre und internationale Perspektiven. Mit diesen erweiterten Kriterien löst medius den zuvor 10 Jahre lang vergebenen WAL-Preis ab.

Ausgezeichnet werden Abschlussarbeiten aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit innovativen Aspekten aus dem Medienbereich, der Pädagogik oder dem Jugendmedienschutz auseinandersetzen.

Im Vordergrund stehen drei Kriterien:

  1. Interdisziplinarität: Impulse, die Medientheorie und Praxis mit anderen Disziplinen der Sozialpädagogik oder Schulpädagogik verknüpfen.
  2. Theorie-Praxis-Verbindung: Die sinnvolle Verbindung und kritische Reflexion von Medientheorie und -praxis, eine Beschäftigung mit der Lebenswelt von Kindern und deren Chancengleichheit ist hierbei im besonderen Maße erwünscht.
  3. Internationalisierung: Arbeiten, die über den Blick auf internationale Entwicklungen die Mediensituation in der Bundesrepublik reflektieren.

Es können Arbeiten von Fachhochschulen und Hochschulen eingereicht werden, die im Jahr der Ausschreibung oder im Vorjahr abgeschlossen worden sind. Vorschlagsberechtigt sind die betreuenden Dozentinnen und Dozenten, aber auch die Absolventinnen und Absolventen selbst (neu seit Ausschreibung 2010).
Folgende Unterlagen gehören zu einer Bewerbung um den medius:

  • Begründung, warum die Arbeit für den medius vorgeschlagen wird
  • Gutachten der Dozentin/des Dozenten
  • Ausdruck – aber auch gern PDF-Datei auf CD – der Abschlussarbeit
  • ein- bis zweiseitige Zusammenfassung des Inhalts

Einsendeschluss ist der 31. Oktober, eingereicht werden können die Arbeiten bei der FSF oder der GMK (Adressen siehe unten).

Zur Jury gehören Prof. em. Dr. Ben Bachmair, Claudia Mikat (FSF), Sandra Hein (Universität Hamburg), Dr. Ida Pöttinger (JFF München), Prof. Dr. Roland Rosenstock (Universität Greifswald), Renate Röllecke (GMK), Andrea Urban (Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen).

Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert. Verliehen wird der medius im Rahmen der Veranstaltungsreihe medien impuls in Berlin.

Zur Preisverleihung wird die prämierte Arbeit von Experten und Expertinnen entsprechend gewürdigt. Die Preisträger/-innen bekommen Gelegenheit zur Präsentation ihrer Arbeit und ihnen wird die Möglichkeit zur Veröffentlichung eines Zeitschriftenaufsatzes geboten.

Ausschreibungstext als PDF

Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF)
Hallesches Ufer 74–76
10963 Berlin
Tel.: 030 230 836-0
E-Mail
Deutsches Kinderhilfswerk (DKHW)
Leipziger Straße 116–118
10117 Berlin
Tel.: 030 30 86 93-25
E-Mail
Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)
Körnerstr. 3
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 67788
E-Mail

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