Ute Biernat
Nach dem Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft begann Ute Biernat ihre Laufbahn zunächst als Regisseurin und Autorin für Magazine und Dokumentationen. 1992 ging sie als freie Redakteurin nach Neuseeland (u.a. für TV3). Von dort aus wechselte sie als Redakteurin verschiedener Entertainment-Formate nach Australien (u.a. für SBS). Anschließend arbeitete sie in den USA in unterschiedlichen redaktionellen Funktionen u.a. für CNN, CBS und ABC. Ute Biernat kehrte 1994 nach Deutschland zurück und war zunächst als Beraterin für Sender und Produzenten tätig. 1996 stieg sie als Executive Producer bei Grundy TV ein, zwei Jahre später übernahm sie die Funktion des Senior Executive Producer bei Pearson Television Deutschland. Ute Biernat ist seit 2000 Geschäftsführerin von GRUNDY Light Entertainment (vormals Pearson Television Deutschland). Seit Januar 2005 ist sie darüber hinaus Geschäftsführerin der GRUNDY Schweiz AG in Zürich.
Markus Gaitzsch
geb 1962, studierte Evangelische Theologie, Philosophie, Germanistik und Pädagogik an den Universitäten Tübingen, Marburg und Bonn (1. Staatsexamen für die Sekundarstufen I und II in den Fächern Philosophie und Germanistik in Bonn 1993; 2. Staatsexamen 1995). 1996–2009 Jugendschutzredakteur bei ProSieben; dort ab 1997 stellvertretender Leiter der Abteilung Jugendschutz und Programmberatung. Ab 1999 regelmäßige Lehrtätigkeiten an den Universitäten Augsburg, Mannheim und Wien über Dramaturgie, Drehbuchkunde, Filmästhetik, Filminterpretation, philosophische und religiöse Dimensionen im Blockbusterfilm, Techniken der Programmplanung, Medienwirkungsforschung und Jugendmedienschutz. Seit 1.7.2009 Jugendschutzbeauftragter bei Sat.1 und stellvertretender Leiter der Abteilung Jugendschutz und Programmberatung bei ProSiebenSat.1 TV Deutschland.
Prof. Dr. Jürgen Grimm
geb. 1954, ist Medien- und Kommunikationswissenschaftler. 1992–1994 Leitung des DFG-Forschungsprojekts "Medien: Simulation und Wirklichkeit". 1998 Habilitation in Medien- und Kommunikationswissenschaft zum Thema "Wirkungen von Fernsehgewalt" an der Universität Mannheim. Seit Januar 2004 ist er Professor für Kommunikationswissenschaft am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Hier betreibt er neben seiner Lehrtätigkeit empirische Forschungen vornehmlich im Umfeld von Medienwirkungen und den daraus ableitbaren Konsequenzen für das Medienhandeln. Außerdem ist er Leiter des Methodenforums der Fakultät für Sozialwissenschaften. Zahlreiche Publikationen u. a. zu Reality TV, Talkshows u. Nachrichtengewalt sowie zu verschiedenen Themen der Medienunterhaltung u. -information, z. B. „Kinder, Jugend u. Medien. Ausgewählte Studien zum internationalen Forschungsstand mit einigen Schlussfolgerungen für den Jugendschutz“, Studie im Auftrag der ULR Kiel (Malik 1994); „Der Robespierre-Affekt. Nichtimitative Wege filmischer Aggressionsvermittlung“, in: W. Mahle (Hg.), Kultur in der Informationsgesellschaft (UVK 1998); „Talkshows – aus Sicht der Rezipienten“, in: tv diskurs , Heft 7, Januar 1999; „Fernsehgewalt. Zuwendungsattraktivität – Erregungsverläufe – sozialer Effekt“ (Westdt. Verlag 1999); „Das Phänomen ‘Big Brother’. Ergebnisse eines Forschungsprojekts“ (Universität Augsburg 2000); „Super Nannys. Ein TV-Format und sein Publikum“ (UVK 2006); „Wirkungsforschung“, in: U. Sander, K.-U. Hugger, F. Gross (Hg.), Handbuch Medienpädagogik (VS Verlag 2008).
Birgit Guth
geb. 1967, studierte Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Marketing an der Universität Essen. Seit 1995 leitet sie die Medienforschung bei SUPER RTL. Sie ist verantwortlich für die Konzeption und Durchführung zahlreicher Studien zum Kinderfreizeitverhalten sowie zur Fernseh- und Internetnutzung von Kindern. Neben Fachtagungen zum Thema "Kinder und Medien" führt sie Fortbildungsveranstaltungen bei verschiedenen Trägern durch und war Lehrbeauftragte an der Universität Kassel. Von 2001 bis 2008 war Birgit Guth die Jugendschutzbeauftragte von SUPER RTL. Seit 2009 leitet sie zusätzlich zu ihrer Funktion in der Medienforschung auch das Qualitätsmanagement des Senders. Sie ist Mitglied im Fachbeirat des Erfurter Netcodes, im Kuratorium der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen und im wissenschaftlichen Beirat des Erich Pommer Instituts. Außerdem arbeitet sie aktiv im Verein Media Smart in Deutschland sowie im Verein FragFINN mit.

Pfarrer Udo Hahn
geb. 1962, Theologiestudium in Erlangen, Neuendettelsau und München.
Freie journalistische Arbeit während des Studiums für Printmedien, Hörfunk
und Fernsehen. Berufliche Stationen u.a.: Ressortleiter
für den Bereich "Christ und Welt/Evangelische Kirche" beim Rheinischen
Merkur, Pressesprecher der Vereinigten
Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und des Deutschen
Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) sowie der
Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), Leiter des Referats „Medien und Publizistik” der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Seit Juni 2011 ist Herr Hahn Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing.
 
Dr. phil. habil. Gerd Hallenberger
geb. 1953,
studierte Europäische Ethnologie, Soziologie, Anglistik und Politikwissenschaft. 1985 promovierte er im Fach Europäische Ethnologie (Titel der Dissertation: „Die politische Seite der Science Fiction. Eine inhaltsanalytische Bestandsaufnahme“), 1997 folgte die Habilitation im Fach Medienwissenschaft. Dr. Hallenberger war von 1986 bis 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei verschiedenen Teilprojekten des DFG-Sonderforschungsbereichs "Bildschirmmedien" an den Universitäten Marburg und Siegen.
Von 1996 bis 2004 war er Leiter des deutschen Zweigs des europäischen Forschungsverbundes "Eurofiction". 2001/2002 vertrat er die Universitätsprofessur "Medienwissenschaft und Mediengestaltung" an der Universität/GH Siegen, 2007/2008 die Universitätsprofessur "Theorie und Praxis von Funk/Film/Fernsehen unter Einschluss moderner Medien" an der Universität Hildesheim. Seit 2000 ist er regelmäßig Mitglied von Nominierungskommissionen und Jurys für denGrimme-Preis. Aktuell ist er freiberuflicher Medienwissenschaftler. Buchveröffentlichungen (u. a.): "Hätten Sie’s gewußt? Die Quizsendungen und Game Shows des deutschen Fernsehens" (Jonas 1991, hrsg. mit Joachim Kaps); "Live is Life. Mediale Inszenierungen des Authentischen" (Nomos 2000, hrsg. mit Helmut Schanze); "Neue Kritik der Medienkritik. Werkanalyse, Nutzerservice, Sales Promotion oder Kulturkritik?" (von Halem 2005, hrsg. mit Jörg-Uwe-Nieland), "Gute Unterhaltung?! Qualität und Qualitäten der Fernsehunterhaltung" (UVK 2011).
 
Dr. Peter Hasenberg
geb. 1953, studierte Anglistik und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum, wo er von 1978 bis 1987 als Hochschulassistent am Englischen Seminar beschäftigt war. Studienbegleitend machte er eine Journalistenausbildung und arbeitete als freier Journalist und Filmkritiker für diverse Publikationen. 1988 übernahm er das Filmreferat der damaligen Zentralstelle Medien der Deutschen Bischofskonferenz, die 2001 im Zuge einer Strukturreform in den neu gegründeten Bereich "Kirche und Gesellschaft" integriert wurde. Seitdem leitet er das Referat "Film und Grundsatzfragen", zu dem u. a. die Jugendschutz thematik gehört. Seit 1989 ist er Vorsitzender der Katholischen Filmkommission für Deutschland. Als Autor und Mitherausgeber ist er an zahlreichen Publikationen der katholischen Filmar beit beteiligt (Zeitschrift Film-Dienst, Lexikon des Internationalen Films, Lexikon Religion im Film, Buchreihe Film und Theologie). Seit 1989 ist er als Prüfer bei der FSK tätig und vertritt die katholische Kirche in Gremien der Filmförderungsanstalt (FFA).
 
Klaus Jahn
ist seit 2007 Jugendschutzbeauftragter bei Discovery Communications Deutschland. Nach seinem Philosophiestudium in Bonn u. München arbeitete er als freier Mitarbeiter bei TaurusFilm in München und als Redakteur und Executive Producer beim Discovery Channel.
 
Viola Meister
geb. 1972, studierte Sozialwesen an der Fachhochschule München mit Schwerpunkt Sozialmanagement und war im Bereich „Soziale Dienste“ des Freisinger Amtes für Jugend und Familie tätig. Seit 1999 ist sie bei RTL II beschäftigt, zunächst in der Medienforschung, dann in der Jugendschutzabteilung. Seit 2010 ist sie Jugendschutzbeauftragte des Senders.
 
Prof. em. Dr. Wolfgang Michaelis
geb. 1939, Studium der Klassischen Philologie und anschließend
der Psychologie; postgraduelle Ausbildung in England; als Psychologe
praktisch berufstätig. Promoviert und habilitiert in Psychologie;
ab 1970 Lehrtätigkeit an den Universitäten Augsburg,
Kiel und Freiburg. Arbeitsschwerpunkte: Kognition und Emotion (Aggression,
Angst, Sexualität), Lernen und Informationsverarbeitung, Medienwirkung,
Psychoszene und Psychosekten. Seit Oktober 2004 im Ruhestand.
 
Prof. em. Dr. Wolfgang Michaelis
geb. 1939, Studium der Klassischen Philologie und anschließend
der Psychologie; postgraduelle Ausbildung in England; als Psychologe
praktisch berufstätig. Promoviert und habilitiert in Psychologie;
ab 1970 Lehrtätigkeit an den Universitäten Augsburg,
Kiel und Freiburg. Arbeitsschwerpunkte: Kognition und Emotion (Aggression,
Angst, Sexualität), Lernen und Informationsverarbeitung, Medienwirkung,
Psychoszene und Psychosekten. Seit Oktober 2004 im Ruhestand.
 
Martin Rabius
geb. 1948, war nach seinem Studium der Anglistik und Germanistik
zehn Jahre Filmreferent des Gemeinschaftswerks der Evangelischen
Publizistik. Anschließend arbeitete er als freier
Filmjournalist, war Festivalleiter des Max-Ophüls-Festivals
in Saarbrücken und Mitglied der Gruppe Film, Ästhetik
und Kommunikation der Akademie Arnoldshain. Er war seit 1984
Prüfer der Öffentlichen Hand bei der FSK und von 1994
bis 1996 Prüfer bei der FSF. Seit Januar 1996 ist er Jugendschutzbeauftragter
bei kabel eins.
 
Alexander Scheuer
geb. 1968, Studium der Rechtswissenschaften an der Universität
des Saarlandes (19871993) und an der Katholieke Universiteit
Leuven, Belgien; Rechtsreferendar am Saarländischen Oberlandesgericht
(19941996); Aufbaustudiengang "Europäische Integration"
an der Universität des Saarlandes (1994); stellv. Geschäftsführer
des dortigen Europa-Instituts (Sektion Rechtswissenschaft, 19941995);
wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellv. Geschäftsführer
des Instituts für
Europäisches Medienrecht e.V. (EMR) (19962000); seit
Februar 2000 Rechtsanwalt; seit September 2000 Geschäftsführer
und Mitglied des Direktoriums des EMR, Saarbrücken/Brüssel;
seit 1999 Autor des Kommentars zum EU- und EG-Vertrag (4. Aufl.
2006, hrsg. v. Carl Otto Lenz u. Klaus-Dieter Borchardt), Arbeitnehmerfreizügigkeit
und Niederlassungsfreiheit;
Mitherausgeber und Autor des Kommentars "European Media Law", Kluwer Law Internation, Alphen a/d Rhijn, 2008. Mitglied im beratenden Ausschuss der
Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle. Vorträge und Publikationen zum nationalen
und europäischen Medien- und Telekommunikationsrecht.
 
Dr. Ulrich Spies
geb. 1947, Studium der Rechts- und Sozialwissenschaften in Frankfurt
a.M. und Göttingen. 1978-1981 Geschäftsführer der
Gesellschaft für interdisziplinäre Sozialfoschung, Berlin;
seit Oktober 1981 Leiter des Referats Grimme-Preis beim Grimme-Institut in Marl. Er ist Mitbegründer und Mitverantwortlicher des 1995 gegründeten Internationalen Kinder- und Jugendfilmfests Marl.
 
Andrea Urban
geb. 1954, übte nach ihrem Studium der Germanistik und Politik
fürs Höhere Lehramt verschiedene Lehrtätigkeiten
an Volkshochschulen und ähnlichen Bildungseinrichtungen aus.
1984 wurde sie Medienreferentin der Landesstelle
Jugendschutz Niedersachsen in Hannover, wo sie 1985 die Leitung
übernahm. Seit 1985 ist sie Jugendschutzsachverständige
in den Ausschüssen der FSK. Von 1992 bis 2004 war sie Mitglied
des ZDF-Fernsehrates und ist Mitglied des Beirates ARTE-G.E.I.E.
 
Prof. Dr. Dieter Wiedemann
geb. 1946, absolvierte Studien der Dramaturgie, Theater- und Filmwissenschaft
und der pädagogischen Psychologie in Leipzig und Potsdam-Babelsberg.
Seine Promotion und Habilitation befassten sich mit Themen der Film-
und Kunstwirkungsforschung. Seit 1971 war er Mitarbeiter im Zentralinstitut
für Jugendforschung in Leipzig, wo er 1980 die Leitung der
Abteilung "Kultur- und Medienforschung"übernahm.
Seit 1990 ist er an der Hochschule
für Film und Fernsehen (HFF) in Potsdam-Babelsberg. Zunächst
leitete er dort das Institut für Medienforschung, war 1993
Gründungsbeauftragter des Studiengangs AV-Medienwissenschaft
und ist seit 1995 Professor für Medienwissenschaft. Im gleichen
Jahr wurde er zum Rektor und im Jahr 2000 sowie im Jahr 2006 zum Präsidenten der
HFF gewählt. Professor Dieter Wiedemann ist seit 1991 Mitglied
und war von 1999 bis 2007 Vorsitzender der Gesellschaft
für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK),
er gehört der Deutschen
Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
(DGPuK) und weiteren wissenschaftlichen Gesellschaften an. Er
war mehrfach Mitglied von nationalen und internationalen Film- und
Fernsehjurys (u.a. Grimme-Preis), ist in den Kuratorien verschiedener
deutscher Film- und Fernsehfestivals und Autor zahlreicher Publikationen
zu medienwissenschaftlichen und -pädagogischen Themen (Schwerpunkt
Kinder- und Jugendmedien).
 
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