Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V.   
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Die FSF verfügt über ein begrenztes Kontingent folgender Publikationen, die kostenfrei abgegeben werden. Bitte fragen Sie in der FSF-Geschäftsstelle nach.

Bücher

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Alrun Seifert:
Das Model(l) Heidi Klum. Celebrities als kulturelles Phänomen
Konstanz: UVK 2010. 196 Seiten

Celebrities entstehen an der Schnittstelle zahlreicher sozialer Prozesse. Celebrity Heidi Klum, Model aus Bergisch Gladbach, ist eine sehr erfolgreiche Moderatorin, Werbeikone und Geschäftsfrau, als Ehefrau und Mutter ist sie Gegenstand unzähliger Presseberichte. Klums Bekanntheitswert ist laut einer Forsa-Umfrage mit dem von Jesus vergleichbar. 
Celebrities können ihre Popularität nur über Bezüge zu zeitgenössisch und kulturell relevanten Themen absichern. Die medienästhetische Analyse fragt, wie Klum in Deutschland und den USA als populärkulturelles Phänomen funktioniert. Die Autorin zeigt, wie Klum dies durch komplexe, widersprüchliche und kulturspezifisch abgestimmte Angebote gelingt (Klappentext UVK).

   
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Sandra Ziegenhagen:
Zuschauer-Engagement. Die neue Währung der Fernsehindustrie am Beispiel der Serie "Lost"
Konstanz: UVK 2009. 183 Seiten

Der Umbruch im US-amerikanischen Fernsehmarkt und der veränderte Fernsehkonsum der Zuschauer entwerten die Einschaltquote als »Währung« für Werbezeitenverkauf zunehmend. Ein möglicher Ausweg aus diesem Dilemma ist die aufkommende Rolle des Fernsehens als »engagement medium«.
Als eine Serie mit außergewöhnlich hohem Zuschauer-Engagement gilt die Mysteryserie »Lost« mit Hunderten von internationalen Websites, mailing lists, Foren, Chatrooms, Enzyklopädien etc. im Internet, die von Fans und Fangemeinden bereitgestellt werden.
In der vorliegenden Arbeit werden aus wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht die Faktoren analysiert, die ein starkes Zuschauer-Engagement auslösen können und wie sich dies im Fall von »Lost« darstellt.
Die Autorin untersucht zudem die dramaturgischen Besonderheiten der Serie und stellt die Ergebnisse einer Befragung von Fans in deutsch- und englischsprachigen Internetforen dar.

   
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Horst Schäfer/Claudia Wegener (Hg.):
Kindheit und Film. Geschichte, Themen und Perspektiven des Kinderfilms in Deutschland
Konstanz: UVK 2009. 271 Seiten

Filme, die sich an Kinder richten, spiegeln ein Bild ihrer Zeit. Die Vorstellungen einer Gesellschaft über Anforderungen und Erwartungen an Kinder, über deren Wünsche und Bedürfnisse, über die Heterogenität des kindlichen Publikums, seine Kompetenzen, Ängste und Sorgen zeigen sich allesamt in der Kinderfilmproduktion.
Das Buch fragt, welche Bilder von Kindheit und Kindern in deutschen Kinderfilmen der verschiedenen Epochen repräsentiert sind. Im Vordergrund stehen die Protagonisten, die Dramaturgie und die Geschichten sowie die je spezifische Ästhetik, die die Darstellungen kennzeichnet.

   
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Joachim von Gottberg/Elizabeth Prommer (Hg.):
Verlorene Werte? Medien und die Entwicklung von Ethik und Moral
Konstanz: UVK 2008.262 Seiten
(In der FSF leider nicht mehr vorhanden, fragen Sie bitte beim Verlag nach.)

In der öffentlichen Diskussion wird häufig ein allgemeiner Werteverfall beklagt, der mit medialen Entwicklungen in Zusammenhang gebracht wird. Grenzüberschreitungen, die Auflösung der klassischen Familie, die zunehmende Gewaltbereitschaft junger Menschen, Egoismus, Hedonismus und Konsum werden als Indikatoren dafür genannt. Die Kirche als Ursprung und Hüter der Moral des Abendlandes verliert an Bedeutung, die Medien liefern bestenfalls normative Beliebigkeit, schlimmstenfalls gar brutale Gewalt und sexuelle Anarchie als Modell, so die Kritik.
Die klassischen Sozialisationsinstanzen haben durch Spielfilme, Daily Soaps, Talkshows und Dokumentationen gewaltige Konkurrenz bekommen. Über das Internet kann jeder noch so abstruse Ansichten und Ideologien verbreiten. Eine einheitliche Orientierung an Vorbildern geht im Mediendschungel verloren. Wie können sich angesichts dieser Beliebigkeit neue Wertvorstellungen entwickeln? Dieses Buch stellt die wichtigsten Theorien darüber zusammen, wie sich Ethik, Moral und Wertvorstellungen bilden, welche Funktion sie haben und wie sie sich in freiheitlichen, pluralistischen Demokratien etablieren können. Dabei wird vor allem die Rolle der Medien untersucht.

   
Cover Innovation im Fernsehen

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Stefanie Armbruster/Lothar Mikos:
Innovation im Fernsehen am Beispiel von Quizshow-Formaten
Konstanz: UVK 2009. 209 Seiten

Der Fernsehmarkt ist unübersichtlich und schnelllebig geworden. Formate kommen und gehen, manche ohne größere Aufmerksamkeit. Wie kann man unter diesen Bedingungen noch neue Formate platzieren, die einerseits genug Aufmerksamkeit generieren und andererseits langfristig das Programm bereichern?
Stefanie Armbruster und Lothar Mikos untersuchen die Bedingungen von Innovation im Fernsehen vor dem Hintergrund eines globalen Fernsehmarktes, auf dem Formate weltweit gehandelt werden. Am Beispiel von "Wer wird Millionär?" zeigen sie, wie Innovation im Fernsehen möglich ist und was sie auszeichnet. Schließlich gab es Quizshows bereits seit Beginn des Fernsehens. Doch erst mit "Wer wird Millionär?" erlebte das Genre einen wahren Boom. Was hat dieses Format so besonders gemacht? Wie unterscheidet es sich von anderen Quizshows, die zuvor die Fernsehprogramme bevölkerten, und wie von denen, die danach neu auf den Bildschirm gebracht werden?

   
Cover Herr der Ringe

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Lothar Mikos/Susanne Eichner/Elizabeth Prommer/Michael Wedel:
Die "Herr der Ringe"-Trilogie. Attraktion und Faszination eines populärkulturellen Phänomens
Konstanz: UVK 2007. 299 Seiten

Die Filme der "Herr der Ringe"-Trilogie haben weltweit begeistert. Im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« in Potsdam wird die »Herr der Ringe«-Trilogie, eine der erfolgreichsten Hollywood-Produktion aller Zeiten, erstmals umfassend analysiert und ihre vielschichtige Bedeutung für das Publikum dargestellt. Im Mittelpunkt stehen die Filme selbst und deren Rezeption in Deutschland. Daneben wurden aber auch der Produktionskontext, das Marketing, die Bücher, die Computerspiele und die Filmkritiken untersucht. (Klappentext)

   
Cover Im Namen des Fernsehvolkes

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Katrin Döveling/Lothar Mikos/Jörg-Uwe Nieland (Hg.):
Im Namen des Fernsehvolkes. Neue Formate für Orientierung und Bewertung
Konstanz: UVK 2007. 318 Seiten

"Deutschland sucht den Superstar", "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus", "Richterin Barbara Salesch" – mit kalkulierten Tabubrüchen sorgt das Privatfernsehen in diesen Formaten immer wieder für Aufsehen und kontroverse Diskussionen.
 
Die Beiträge analysieren die Programmstrategien und Vermarktungskonzepte, die hinter den Formaten stehen und setzen sich mit ihren Rezeptionsmustern auseinander. Die Autoren untersuchen, ob die Sendungen als Verführer der Jugendlichen auftreten, bedenkliche Mode- und Körperbilder vermitteln oder die Verdrossenheit gegenüber der Justiz befördern.
 
Der Band erweitert die Unterhaltungsforschung um ethische Aspekte und arbeitet den Stellenwert der aktuellen non-fiktionalen Formate im Alltag von Jugendlichen heraus. (Klappentext)

   
Cover Krieg in Bildschirmmedien

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Christian Büttner/Joachim von Gottberg/Magdalena Kladzinski (Hg.):
Krieg in Bildschirmmedien – Zur politischen Orientierung Jugendlicher zwischen Inszenierung und Wirklichkeit
München: Kopaed-Verlag 2005. 230 Seiten + CD-ROM

Kinder und Jugendliche in westlichen Demokratien kennen den Krieg vor allem aus den Medien. Auf diese Art und Weise erfahren sie etwas über den weltweiten politischen Diskurs wie z.B.: Wann ist der Einsatz militärischer Kräfte legitim? Welche Folgen bringt Krieg mit sich? Kann man Kriege verhindern?
Der Band versucht gesellschaftspolitische Fragestellungen und didaktische Überlegungen zusammenzuführen, die sich mit der Darstellung des Krieges in Bildschirmmedien beschäftigen. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen sowohl fiktionale Sendungen wie Kriegsfilme und Computerkriegsspiele als auch Fernsehnachrichten. Die Beiträge setzen sich kritisch mit formatspezifischen Visualisierungsstrategien vom Krieg auseinander. Sie zeigen auf, welche Interessen aber auch Gefahren für die politische Orientierung Jugendlicher und ihrer Einstellung zum Krieg hinter medialen Gestaltungskomponenten stecken. Insbesondere werden die Folgen der Formatverschränkung und Verwischung der Grenzen zwischen Inszenierung (Fiktion) und Wirklichkeit (Information) diskutiert.
Die Grundlagentexte liefern Informationen, auf deren Basis Lerninhalte zur Thematik der audio-visuellen Darstellung des Krieges für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen bestimmt werden können. Die vorgeschlagenen didaktischen Zugänge bieten einen Einstieg in das Thema. Dem Band ist eine CD-ROM mit Datenbanken zu Kriegsfilmen und Computerkriegsspielen sowie didaktisches Material in kopierfähiger Form beigelegt.

 

   
Cover Krieg in Bildschirmmedien

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Joachim von Gottberg/Roland Rosenstock (Hg.):
Werbung aus allen Richtungen. Crossmediale Markenstrategien als Herausforderung für den Jugendschutz
München: kopaed Verlagsgesellschaft 2009. 128 Seiten

Das Verständnis von Werbung hat sich verändert: Die klassische Form der "Reklame" ist inzwischen von der massenmedialen Markenkommunikation überholt worden. Auch bietet das Internet neue Werbeformate, die sich nicht immer von den redaktionellen Inhalten einer Seite unterscheiden lassen.
Ist es schon für Erwachsene nicht mehr ganz so leicht, sich unerwünschter Werbeformen zu erwehren, so steht der Jugendmedienschutz heute vor der Aufgabe, sich der Frage nach der Werbekompetenz von Kindern und Jugendlichen neu zu stellen. Die gesellschaftliche Diskussion, die Anfang der Neunzigerjahre zu klar erkennbaren Werbeformen im Kinderfernsehen führte, ist wieder aufgenommen worden, da nahezu jedes Medienangebot heute auch als Marke crossmedial vermarktet werden kann.
Der Sammelband bietet einen Einblick in die aktuelle Diskussion und beinhaltet Artikel und Grundlagentexte, die auf zwei gemeinsame Tagungen der FSF und der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zurückgehen.

 

 

   

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Christian Büttner/Joachim von Gottberg (Hg.):
Staatliche Kontrolle und selbstregulative Steuerung – Demokratische Willensbildung am Beispiel des Jugendmedienschutzes
Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung Band 40
Frankfurt/Main: Campus-Verlag 2002. 216 Seiten

Freie Information durch Medien ist eine Grundvoraussetzung moderner Demokratien. Medien vermitteln jedoch auch Inhalte, die sich gegen Grundwerte des Staates richten. Am Beispiel des Jugendmedienschutzes werden die rechtlichen und institutionellen Probleme der Medienkontrolle aufgezeigt. Gleichzeitig wird untersucht, wie Formen der Selbstregulierung und der staatlichen Aufsicht in ein demokratisches Verhältnis gebracht werden können.

   

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Christian Büttner/Cornelius Crans/Joachim von Gottberg/Verena Metze-Mangold (Hg.):
Jugendmedienschutz in Europa
Reihe "edition psychosozial".
Gießen: Psychosozial-Verlag 2000. 258 Seiten
(In der FSF leider nicht mehr vorhanden, fragen Sie bitte beim Verlag nach.)

Der europäische Jugendmedienschutz steckt noch in den Kinderschuhen, obwohl nach nationalen Kriterien jugendgefährdende Fernsehprogramme über alle Grenzen hinweg ausgestrahlt werden. Die Einstufungen weichen jedoch je nach Land stark voneinander ab, und es ist weder klar, woraus sich diese Unterschiede begründen, noch ob und wie sie überwunden werden können. Das Buch liefert als erstes seiner Art Erfahrungsberichte, Empfehlungen und Anregungen, wie in Zukunft europäischer Jugendmedienschutz gedacht werden könnte.

(Englische Übersetzung , siehe unten)

 

 

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Christian Büttner/Cornelius Crans/Joachim von Gottberg/Verena Metze-Mangold (Eds.):
Images sans Frontièrs: Media Safeguards for Young People in Europe
Reihe "edition psychosozial".
Gießen: Psychosozial-Verlag 2000. 248 Seiten

The differences between the individual countries concerning youth media protection are considerable and it exists neither clarity why there are such enormous differences nor whether they could be resolved. The subject poses the same kind of challenge to the reader as does Europe itself: the patchwork of European youth media protection is already busily being woven without the ends of the threads in each country being properly visible. What are we to do about this, in an as yet non-existent polity without political foundation, indeed no foundation at all, in joint democratic decision-making? Apart from anything else, this book will whet the appetite for a (social-science) venture whose final outcome is still far from decided.

 

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Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) (Hg.):
Protection of Youth in Media in the European Countries. Interviews first published in tv diskurs, 1997–2002
Berlin: FSF 2003. 150 pages

 

   

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Tilmann P. Gangloff:
Ich sehe was, was du nicht siehst. Medien in Europa: Perspektiven des Jugendschutzes
Berlin: Vistas 2001. 184 Seiten, 57 Abb.

Sind Deutschlands Jugendschützer nicht mehr auf der Höhe der Zeit? In Frankreich können sich 12-Jährige Filme anschauen, die hierzulande selbst Erwachsene nicht so ohne weiteres zu sehen bekommen. In Portugal darf ein 6-Jähriger in fast jeden Film, wenn er von einem Erwachsenen begleitet wird. In Skandinavien haben Jugendliche ungehindert Zugang zu Filmen, die bei uns als pornographisch eingestuft würden. In den Benelux-Staten gibt es nicht nur eine höchst liberale Gesetzgebung, sie wird zudem im Alltag fast gar nicht umgesetzt. Diese unterschiedlichen Haltungen in einem vereinten Europa zu harmonisieren, erscheint so gut wie unmöglich.
Das journalistisch geschriebene Buch vergleicht jedoch nicht nur den europäischen Umgang mit dem Jugendmedienschutz, es fragt auch nach den Wirkungen von Sex und (dargestellter) Gewalt. Außerdem setzt es sich detailliert mit der deutschen Medienaufsicht auseinander. Hierzulande werden für jedes neue Medium gleich auch eigene Gesetze geschaffen. Die Folge ist ein selbst für Insider kaum noch überschaubares Sammelsurium an Regeln, für deren Überwachung stets neue Gremien ins Leben gerufen wurden; auch dies ist im europäischen Vergleich ein Unikum.

 

   

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Marcus Schreibauer:
Das Pornographieverbot des § 184 StGB. Grundlagen, Tatbestandsprobleme, Reformvorschläge
Regensburg: S. Roderer 1999. 373 Seiten

Die Publikation beruht auf einer Dissertation aus dem Jahr 1998.

 

 

   

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Annette Miersch:
Schulmädchen-Report – Der deutsche Sexfilm der 70er Jahre
Berlin: Bertz + Fischer 2003. 256 Seiten (16 Seiten in Farbe), 182 Fotos

Schulmädchen, Oswalt Kolle und Lederhosen – Sexfilme made in Germany fanden in den 70er Jahren ein Millionenpublikum. Von 1968 bis 1974 rauschte die Sexfilm-Welle durch die bundesdeutschen Kinos: Dem Genre waren rund die Hälfte aller Produktionen zuzuordnen. Trotzdem blieb dieses bedeutende Kapitel deutscher Filmgeschichte so gut wie ungeschrieben. Das Buch schließt die Lücke – und folgt dabei neben film- auch kulturgeschichtliche Fragen: Wie war die sexuelle Befindlichkeit jener Gesellschaft, die diese Filme hervorbrachte? Und welchen Beitrag leisteten SCHULMÄDCHEN-REPORT & Co ihrerseits zum öffentlichen Sex-Diskurs? – Eine kritische, faktenreiche und großzügig bebilderte Zeitreise in eine oftmals bizarr anmutende Ära.

 

   

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Joachim von Gottberg/Lothar Mikos/Dieter Wiedemann (Hg.):
Mattscheibe oder BildschirmÄsthetik des Fernsehens
Berlin: Vistas 1999. 364 Seiten
(In der FSF leider nicht mehr vorhanden, fragen Sie bitte beim Verlag nach)

Seit der Einführung des dualen Rundfunksystems „bevölkert“ eine Vielzahl von Programmen die Bildschirme. Genres und Formate haben sich verändert, wurden neu entwickelt. Die Vielfalt der Programme macht das Fernsehen jedoch immer weniger zum Ereignis. Das graphische Design von Sendungen und Sendern hat an Bedeutung gewonnen. Computerästhetik dominiert immer mehr, das klassische Fernsehbild scheint zu verschwinden.
Das digitale Fernsehen wird die Fernsehlandschaft verändern. Programmbouquets statt Sendeschienen, die fernbedienungsgewieften Zuschauer als Bildregisseure vor schillernden Bildschirmen statt der vor trüben Mattscheiben dahindämmernden „Couch Potatoes“, „mittendrin“ statt nur dabei, die Freiheit der Wahl statt der Zeitstrukturierung durch das Programmschema, für jeden etwas statt für alle alles – das sind die Neuerungen, die bevorstehen.
An der Schwelle zu dieser neuen atemlosen Fernsehwelt wurde in Potsdam-Babelsberg auf der Tagung: „Ästhetik des Fernsehens-Mattscheibe oder Bildschirm“ einmal innegehalten und der Versuch unternommen, zu resümieren, Perspektiven der Visionen zu entwickeln und dabei Fernsehen als Forschungsgegenstand zu erhalten aber auch neu zu entdecken.

Dieses Buch dokumentiert die dabei gewonnenen Ergebnisse und Einsichten: Genreentwicklungen werden kritisch beleuchtet, die Rolle des Publikums bedacht, alte und veränderte Rezeptionsgewohnheiten analysiert und ästhetische Audiovisionen entworfen. In Podiumsdiskussionen wurden Fragen wie „Zukunft des Fernsehens“ oder „Produzieren für das „neue“ Fernsehen“ von Fachleuten informativ und engagiert debattiert. Die Herausgeber und die 22 Autoren bieten eine anspruchsvolle Bestandsaufnahme des Leitmediums Fernsehen am ausgehenden 20. Jahrhundert.

 

   

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Joachim von Gottberg/Lothar Mikos/Dieter Wiedemann (Hg.):
Kinder an die FernbedienungKonzepte und Kontroversen zum Kinderfilm und Kinderfernsehen
Berlin: Vistas 1997. 356 Seiten
(In der FSF leider nicht mehr vorhanden, fragen Sie bitte beim Verlag nach)

In den Kinderzimmern stapeln sich Kinderbücher, CDs, Hör- und Videokassetten, ganz zu schweigen von den technischen Geräten, mit denen die Kinder diese Wunderwelt der Töne und Bilder zum Leben erwecken können, In der Infprmationsgesellschaft leben auch die Kinder in einer Konsum- und Medienwelt – sehr zum Unwillen von Eltern und Pädagogen.
Wenn Medien allgegenwärtig und auch für Kinder allseitig verfügbar sind, machen dann spezielle Kindermedien noch Sinn? Wie steht es um das Kinderfernsehen und den Kinderfilm? Die 34 Autoren dieses Buches geben unterschiedliche Antworten. Einig sind sie darin: Kinderfernsehen und Kinderfilme muss es geben. Aber bitte nicht so, wie wir es aus den öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammen und dem Kinderkanal kennen, sagen die einen und plädieren für eine mehr am Leben orientierte Erzählform. Bitte weiter so, sagen die anderen, denn was für uns gut war, kann für unsere Kinder nicht schlecht sein.
Die Autoren weisen Wege aus diesem Dilemma, indem sie als Programmmacher von ihren Erfahrungen berichten oder als Medienpädagogen und –wissenschaftler einklagen, die Bedürfnisse der Kinder ernst zu nehmen. Sie versuchen Antworten auf die Frage zu geben, was denn Kindheit unter den Bedingungen der Mediengesellschaft überhaupt ist: Ein Schonraum, aufrechterhalten durch den Jugendschutz, oder ein Erfahrungs- und Erlebnisraum, der pädagogisch mit dem Erziehungsziel Medienkompetenz begleitet werden muss?

Das Buch bietet nicht nur Hilfestellung im Umgang mit dem Medienkonsum der Kinder, sondern es liefert auch sachliche Argumente für die notwendige Diskussion über den Sinn und Zweck von Kindermedien, in der die Kinder ernst genommen werden.

 

   

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Rebecca Maier/Claudia Mikat/Ernst Zeitter:
Medienerziehung in Kindergarten und Grundschule. 490 Anregungen für die praktische Arbeit. Eine Dokumentation
München: KoPäd 1997. 356 Seiten

Welche Möglichkeiten gibt es, Medienerziehung in die eigene pädagogische Praxis zu integrieren und wo finden sich diese praktischen Anregungen? Wer sind die Ansprechpartnerinnen und -partner? An welche Einrichtungen kann man sich wenden, um Hilfestellungen oder Materialien zu bekommen?
Das Buch dokumentiert über 490 Unterrichtseinheiten und Projekte für die Medienerziehung in Kindergarten und Grundschule, deren Ziele und Inhalte skizziert werden. Im Anschluss werden wichtige Einrichtungen im Bereich der Medienpädagogik und Medienerziehung vorgestellt. Neben Anschriften und Ansprechpartnern werden zahlreiche Beispiele für Aktivitäten geliefert: Veranstaltungen, Projekte und Seminare, Fortbildungsmaterialien, Ratgeber für Eltern u.v.m

 

   

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Norbert Neuß/Mirko Pohl/Jürgen Zipf:
Erlebnisland FernsehenMedienerlebnisse im Kindergarten aufgreifen, gestalten, reflektieren
München: KoPäd 2003 (1997). 128 Seiten

Wir bewegen uns im „Land“ der Fernseherlebnisse von Vorschulkindern. In diesem Buch werden praxisnah unterschiedliche methodische Bausteine für den Kindergarten beschrieben, die kindliche Medienerlebnisse produktiv aufgreifen. Das Erlebnisland ist also eine „methodische Landschaft“, die medienbezogenen Handlungen, Gesprächen und Phantasien Raum zur Gestaltung gibt. Dabei werden die unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven von Kindern, Eltern und Erzieher/-innen zueinander in Beziehung gesetzt. Das Konzept verfolgt einen konstruktiven, positiven Ansatz der Medienerziehung mit dem Ziel, einen gegenseitigen Lernprozess anzuregen.
Das Buch richtet sich sowohl an Erzieher/-innen, die in die medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Eltern einsteigen möchten, als auch an Medienpädagog(inn)en, die für die systematische Arbeit mit Kindern, Erzieher/-innen und Eltern nach Anregungen suchen.

 

   

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Bernd Schorb/Hans-Jörg Stiehler (Hg.):
Medienlust – Medienlast. Was bringt Rezipientenforschung den Rezipienten?
Schriftenreihe FSF Dialog Band 1
München: KoPäd 1996. 237 Seiten

Bei der großen Bedeutung, die das Fernsehen heute für den Alltag, das Denken und Handeln der Menschen hat, stellt sich die Frage, wie gehen die Menschen mit dem Fernsehen um, welche Inhalte entnehmen sie seinen Angeboten, wie bewerten sie die unterschiedlichen Sendungen und wie unterscheiden sie sich darin. Die Ergebnisse von zehn der wichtigsten Untersuchungen, die zu diesen Fragen in den letzten Jahren durchgeführt wurden, werden in diesem Band von Forscher/-innen selbst dargestellt. Die Genres, zu denen die Rezeption von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen untersucht wurde, sind: Information, Unterhaltung und Werbung.

 

   

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Klaus-Dieter Felsmann (Hg.):
Gedanken zur Entwicklung von regionalen Bildstellen und Medienzentren.
1. Buckower Mediengespräche. Erweiterte Dokumentation
Magdeburg: Scriptum-Verlag 1997. 116 Seiten

Informationsgesellschaft, Multimedia, Internet – das sind wichtige Schlagworte unserer Zeit. Fragmentarische Medienbotschaften scheinen das Bild vom realen Leben zu ersetzen. Die neuen Medien sind zu einer außerordentlichen gesellschaftlichen Herausforderung geworden. Diesen Entwicklungen müssen auch die Kreis- und Landesbildstellen, die sich zunehmend zu regionalen Medienzentren entwickeln, Rechnung tragen. Über das Reagieren hinaus gilt es, im medienpädagogischen Sinne gestaltenden Einfluss zu nehmen. Mit welchen Inhalten und unter welchen organisatorischen Voraussetzungen das geschehen kann, dies war Gegenstand der „Buckower Mediengespräche 1997“. Die vorliegende Publikation fasst wesentliche Aspekte der Diskussion zusammen und dokumentiert eineige praktische Lösungsansätze.

 

   

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Klaus-Dieter Felsmann (Hg.):
Gedanken zur Entwicklung von regionalen Bildstellen und Medienzentren
Schriftenreihe Buckower Mediengespräche, Band 3
Berlin: Schelzky & Jeep 1999. 159 Seiten

Was bedeutet „Entwicklung von Medienkompetenz“ bei Kindern und Jugendlichen und welche Rolle müssen in diesem Zusammenhang die Medienzentren der Kreise und Länder spielen? Diese Fragen stellten sich die Teilnehmer der „3. Buckower Mediengespräche“ im Herbst 1999. Es reicht nicht aus, die Heranwachsenden im Umgang mit Computer und Internet zu schulen. Es geht immer auch um Entwicklung von sozialer und kultureller Kompetenz. Der vorliegende Band verweist auf die Bedeutung individueller „Medienbiographien“, macht deutlich, wie ein Rückblick auf historische Medienentwicklung das Verständnis für heutige Prozesse fördern kann und zeigt Zusammenhänge eines sich immer enger verknüpfenden medialen Systems. Zahlreiche Beispiele geben Anregungen für eine wirkungsvolle mediale Erziehung in den Schulen und im Freizeitbereich. Die regionalen Medienzentren werden als wesentlicher Bestandteil solcher Erziehungsprozesse, aber auch als moderner kulturorientierter Dienstleister verstanden.

 

   

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Wolfgang Wunden (Hg.):
Öffentlichkeit und Kommunikationskultur
Beiträge zur Medienethik, Band 2. Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP)
Frankfurt/Main: GEP 1994. 272 Seiten


Anders als in „Medien zwischen Markt und Moral“ wird in diesem Band ein systematischer Ansatz für eine Medienethik gesucht. Medienethik könne – dies ist die Leit-These des hier vorgelegten systematischen Ansatzes – in drei Kapiteln abgehandelt werden: dies sind Öffentlichkeit, Wahrheit und Freiheit. Es sind eigentlich nicht Oberbegriffe, sondern vielmehr zentrale Werte demokratischer Medienkommunikation. Jeder der frei Werte stellt ein normatives Soll dar und eine Vorgabe für alle Agenten auf dem Gebiet der Medien. Die Leistungen der Medieninstitutionen und das Handeln aller auf diesem Feld Agierenden – von Verlegern über Journalisten bis hin zu Medienpolitikern – lassen sich anhand dieser zentralen Werte diskutieren und messen.

 

   

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Wolfgang Wunden (Hg.):
Wahrheit als Medienqualität
Beiträge zur Medienethik, Band 3. Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik
Frankfurt/Main: GEP 1996. 280 Seiten

Nach dem ins Thema Medienethik einführenden Reader „Medien zwischen Markt und Moral“ (Band 1 der „Beiträge zur Medienethik“) hatte der Band „Öffentlichkeit und Kommunikationskultur“ die mediale Distributionsstruktur in Verbindung mit gesellschaftlicher Kommunikation zum Gegenstand (Band 1 der „Beiträge zur Medienethik“). „Wahrheit als Medienqualität“ beschäftigt sich nun als dritter Band der Reihe mit den medialen Produkten und fragt nach deren Qualität: dies insbesondere unter dem Aspekt von Wahrheit und Wahrhaftigkeit. – Was aber ist Wahrheit? Und was dann medienvermittelte Wahrheit? Eine Antwort wird in diesem Band nicht primär erkenntnistheoretisch und philosophiegeschichtlich gesucht. Der Ausgangspunkt der Überlegungen wird vielmehr im Medienalltag genommen: in der alltäglichen Medienproduktion und im alltäglichen Mediengebrauch. Herausgearbeitet wird Wahrhaftigkeit als die ethische Grundnorm für eine Medienproduktion, die der Verantwortung der Produzenten für die Voraussetzungen realitätsorientierter Lebensführung der Menschen entspricht. – Zwischen dem Dogmatismus einer absoluten Wahrheitspflicht und dem Zynismus purer Beliebigkeit jeglicher Aussage suchen die Autorinnen und Autoren dieses Bandes einen Weg.

 

   

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Wolfgang Wunden (Hg.):
Freiheit und Medien
Beiträge zur Medienethik, Band 3. Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP)
Frankfurt/Main: GEP 1998. 258 Seiten

Freiheit zu denken und in der Komplexität unserer gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse zu realisieren, ist die Herausforderung der Stunde. Eine maßgebliche Rolle dürften dabei die öffentlichen Medien (und die neuen Informations- und Kommunikationstechniken, Stichwort 'Multimedia' und ,Internet') spielen. Darum geht es hauptsächlich in diesem Band der „Beiträge der Medienethik“. Die These der systematisch zu verstehenden Trias „Öffentlichkeit- Qualität- Freiheit“ lautet, dass Freiheit Sinnhorizont der Medienpraxis ist; Freiheit ist der Grundwert, der die moderne Medienethik prägt und trägt.

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Videos

Ali G Indahouse
Eine Schülerbefragung

12-Jährige sprechen über die jugenschutzrelevanten Themen des Films Ali G Indahouse.
Ein Projekt der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V.

VHS 2003, Länge: 11 min

   

"Eine kleine Klopperei  ist ja alltäglich ..."

Jugendliche der Walter-Gropius-Schule in Berlin-Neukölln sprechen über Film, Gewalt und Jugendschutz
Ein Projekt der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V.


VHS 1996, Länge: 22 min

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DVDs

Einblick

 

DVD-ROM Krieg in den Medien
Ein multimediales Lernangebot für Schule und Jugendarbeit (2007/2009 aktualisierte 3. Auflage)

Bekam die Comenius-EduMedia-Auszeichnung 2008 für exemplarische IKT-basierte Bildungsmedien und den Erasmus-EuroMedia-Special-Award 2008!

Die DVD setzt sich mit der Darstellung des Krieges in Nachrichten, Filmen und Computerspielen auseinander. Neben ca. 250 Beispielen beinhaltet "Krieg in den Medien" für die DVD geführte Experteninterviews. Befragt wurden u. a. der Politikwissenschaftler Prof. Herfried Münkler, die Journalistin Bettina Gaus und die Kriegsreporterin Antonia Rados. Darüber hinaus ermöglichen unterrichtsrelevante Aufgaben eine aktive und motivierte Auseinandersetzung mit dem Thema.
Bei der Erstellung der DVD haben mehrere Institutionen zusammengearbeitet: Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) übernahm die fachliche Betreuung, die Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) lieferte das wissenschaftliche Ausgangsmaterial, ein Team der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) konzipierte die DVD und stellte das Material zusammen, das Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft (IBI) übernahm die didaktische Beratung und die Konzeption des Lehrerbegleitheftes.

Zu beziehen ist die DVD-ROM "Krieg in den Medien" bei der Bundeszentrale für politische Bildung in den Medienzentren in Bonn (Adenauerallee 86, 53113 Bonn) und Berlin (Anhalter Straße 20, 10963 Berlin) sowie unter www.bpb.de/publikationen.

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