tv diskurs feierte Geburtstag
Im
April 1997 erschien tv diskurs zum ersten Mal.
Die Zeitschrift zum Jugendmedienschutz vermittelt seitdem Informationen
aus Wissenschaft und Praxis, berücksichtigt aber auch die Medienpolitik,
das Medienrecht sowie aktuelle Gerichtsurteile. Von Anfang an wollte
tv diskurs journalistisches Forum sein, in dem eine faire Diskussion
über den verantwortlichen Umgang der Medien mit ihren Programmen
geführt werden kann.
Mit Ausgewogenheit in der Darstellung und gleichzeitiger kritischer
Distanz gelingt es der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF)
als Herausgeberin der Zeitschrift, auch Sender und Anbieter für
die Interessen des Jugendschutzes zu sensibilisieren. Den anfänglich
oft geäußerten Zweifeln zum Trotz, ob sich allein mit Themen des
Jugendmedienschutzes eine Zeitschrift über Jahre würde füllen lassen
können, blieb tv diskurs der selbst gesteckten Aufgabe treu und
etablierte sich vor dem Hintergrund der rasanten Veränderungen im
Medienbereich und den immer wieder neu aufkommenden Debatten über
die Frage der Wirkung von Gewaltdarstellungen als echte Diskussions-
und Informationsplattform.
Die Zeitschrift will auch weiterhin den Diskurs zwischen Vertretern
aus Wissenschaft, Praxis, Politik und den Medienverantwortlichen
fördern helfen. Ein Ziel, das angesichts des Amoklaufs von Erfurt
und den vielschichtigen Reaktionen darauf dringend geboten scheint.
In mittlerweile 20 Ausgaben hat tv diskurs über die neueste Forschung
zur Medienwirkung und Rezeption informiert, über Jugendschutz in
anderen Ländern berichtet und über Wege der Regulierung gestritten.
Das Interesse an der Zeitschrift ist bei denjenigen, die direkt
oder indirekt mit dem Jugendmedienschutz beschäftigt sind, ständig
gewachsen.
Das ist Grund genug zu feiern, doch regt es auch zu einer Bestandsaufnahme
darüber an, was sich bewährt hat und was sich noch verbessern ließe.
Die Vorträge von Professor Kunczik und Professor Grimm wurden (in
gekürzter Fassung) in tv diskurs (Hefte
21 und 22)
publiziert.
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