Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V.   
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Freiwllige Selbstkontrolle Fernsehen e.v.
Veranstaltungsarchiv 2001–2002
2002 | 2001

4. Oktober 2002

Ist doch nur ein Spiel – Gewalt durch Medien?

Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg

"Die Erfurter Ereignisse haben mögliche Auswirkungen von Gewalt in den Medien erneut zu brennenden Themen in Schule und Jugendhilfe gemacht. 'Trainieren' Kinder und Jugendliche an gewaltorientierten Computerspielen Handlungsmuster, die einen Amoklauf erst ermöglichen?
Können sie zwischen Gewaltfiktionen im Film und der Wirklichkeit unterscheiden?
Können Medien tatsächlich Gewalt auslösen oder müssen sie als Sündenbock herhalten, um ursächliche soziale Probleme zu verschleiern?
Die Tagung bot Informationen sowie Diskussionsmöglichkeiten über die vielschichtige Thematik" (aus dem Tagungsprogramm, pdf, 9kb).

 

30.09. – 02.10.2002

Netzwerke für die Informationsgesellschaft

19. GMK-Forum Kommunikationskultur (im Rahmen des Medienkongresses Hamburg, zusammen mit dem Bundeskongress der Landesmedienzentren)

Die Veranstaltung fand zusammen mit dem Bundeskongress der Landesmedienzentren (Landes-, Kreis- und Stadtbildstellen) als Teil des Medienkongresses Hamburg im Congress Centrum Hamburg statt. Dort trafen sich Medienpädagogen aus ganz Deutschland, Experten und Entscheidungsträger von Medienzentren aus Ländern und Kommunen, Praktiker und Theoretiker, Anbieter und Interessenten.
Es ging darum, Bilanz über das Erreichte zu ziehen und Visionen für die Zukunft zu öffnen:
Wie wird die junge Generation am besten auf die Informationsgesellschaft vorbereitet?
Wie können Medien optimal für die Bildung genutzt werden?
Der praktische Nutzen stand im Vordergrund: Profis berichteten über ihre Erfahrungen, Trends wurden vorgestellt, Vernetzung wurde erprobt.

 

6. Juni 2002

tv diskurs feierte Geburtstag!

Im April 1997 erschien tv diskurs zum ersten Mal. Die Zeitschrift zum Jugendmedienschutz vermittelt seitdem Informationen aus Wissenschaft und Praxis, berücksichtigt aber auch die Medienpolitik, das Medienrecht sowie aktuelle Gerichtsurteile. Von Anfang an wollte tv diskurs ein journalistisches Forum sein, in dem eine faire Diskussion über den verantwortlichen Umgang der Medien mit ihren Programmen geführt werden kann. Mit Ausgewogenheit in der Darstellung und gleichzeitiger kritischer Distanz gelingt es der FSF als Herausgeberin der Zeitschrift, auch Sender und Anbieter für die Interessen des Jugendschutzes zu sensibilisieren.
Weitere Informationen >>>

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3. Mai 2002

Demokratie, Krieg und Medien. Zum Verhältnis von demokratischer Kontrolle, militärischer Logik und Pressefreiheit

Konferenz der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (Frankfurt), der FSF (Berlin) in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" (Potsdam-Babelsberg) und unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission aus Anlass des Internationalen Tages der Pressefreiheit

Medien gelten in Demokratien seit langem als die "vierte Macht". Politik ist heute kaum noch denkbar ohne sie. Doch während sich die medialen Inszenierungen des gesellschaftlichen und politischen Lebens in Demokratien normalerweise zwischen wohlfeilen Präsentationen und mehr oder weniger heftiger Kritik bewegen, gelten im Krieg besondere Regeln. Was im Frieden nützlich erscheint, erweist sich in Kriegszeiten oft als kontraproduktiv; es könnte "dem Feind" dienen. Medien geraten deshalb im Krieg immer wieder in die Gefahr, als Propagandainstrumente missbraucht zu werden.
Aber auch in Friedenszeiten hat die mediale Inszenierung von Krieg und Gewalt eine zentrale Bedeutung – sei es, dass im Kontext der Vergangenheitsbewältigung um die "historische Wahrheit" gestritten wird, sei es, dass sich die Kriegsberichterstattung auf der Grenze zwischen Dokumentation und "Kriegsverherrlichung" bewegt. In der Bandbreite journalistischer, dokumentarischer und fiktionaler Produktionen spiegeln sich in Kriegs- wie in Friedenszeiten ganz unterschiedliche Motive von Medien, Politikern und Militärs wider. Die demokratische Vielfalt dieser Motive bringt es mit sich, dass in jedem Krieg, in den Demokratien verwickelt werden, stets erneut darüber diskutiert werden muss, welche Rolle die Medien dabei spielen (sollten). Situationen, in denen Journalisten ihr Leben riskieren oder gar verlieren, weil sie die Medienindustrie live und exklusiv von den Kriegsfronten dieser Welt bedienen wollen (und müssen), lassen sich oft nur schwer mit Forderungen nach Rationalität oder Humanität verbinden.
Wie können sich Journalismus, Dokumentation und fiktionale Produktion im Spannungsfeld von demokratisch organisierten Gesellschaften einerseits und Kriegsgeschehen, das allein von militärischer Logik bestimmt wird, andererseits verortet werden?
Wie nah oder wie weit entfernt muss Journalismus von Kriegsschauplätzen berichten, wie "richtig" oder wie "falsch" dürfen Reportagen oder Dokumentationen sein?
Wem dienen Medien mit dem Thema "Krieg" in einer Demokratie und wem sollten sie dienen?
Auf diese und andere Fragen sollten auf der Konferenz Antworten gefunden werden.
Tagungsprogramm (pdf, 9 kb)

 

23. – 25. November 2001

Medien und Demokratie. Zwischen Aufklärung, Inszenierung und Desorientierung

18. GMK-Forum Kommunikationskultur, Ravensberger Spinnerei in Bielefeld

Medien in demokratisch verfassten Gesellschaften sollen Informationen beschaffen und zur Verfügung stellen, Öffentlichkeit herstellen und so eine freie, umfassende und chancengleiche Meinungsbildung ermöglichen. Aktuelle Kriegsszenarien unterstreichen diese Bedeutung.
Wie diese Aufgabe in einem komplexen Mediensystem umgesetzt wird, das immer stärker von technologischen Entwicklungen geprägt ist und dessen Inhalte letztlich häufig durch Kosten-Nutzen-Überlegungen geleitet werden, damit hat sich das GMK-Forum Kommunikatonskultur 2001 in Bielefeld beschäftigt.

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8. – 9. November 2001

Medien, Jugendschutz und Demokratie – Selbstregulation versus staatliche Kontrolle

Jahreskonferenz der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Zusammenarbeit mit der FSF im Hessischen Landtag Wiesbaden

Die freie Information durch Medien ist eine der Grundvoraussetzungen für moderne Demokratien. Fernsehen und Internet, die dies ebenso wie andere Medien leisten, bieten aber nicht nur eine unbegrenzte Vielfalt an Bildern und Berichten aus allen Teilen der Welt. Transportiert werden über diese Medien auch Angebote, die mit den Grundwerten unseres demokratischen Staates, wie zum Beispiel dem Jugendschutz, nicht vereinbar sind. Das betrifft zwar nicht nur die elektronischen Medien, aber vor allem das globale Internet stellt die staatliche Aufsicht vor völlig neue Herausforderungen.
Der nationale Jugendschutz wird im Bereich des Fernsehens durch gesetzliche Vorschriften im Rundfunkstaatsvertrag der Länder geregelt. Im Zuge des zusammenwachsenden Europas, der Globalisierung sowie der technischen Entwicklungen vor allem im Bereich des Internets stößt er jedoch an seine Grenzen. Durch die unterschiedlichen kulturellen Traditionen und Gesetze sowie durch die weltweit unüberschaubare Menge der Medienangebote wird eine nationale Kontrolle bei der Einhaltung selbst von Mindestnormen immer schwieriger.
Die Hoffnung liegt deshalb in der Selbstregulierung. Hier wurden im Bereich des Kino- und Videomarktes – aber auch des Fernsehens – Modelle entwickelt, die in modifizierter Form vielleicht auch auf die neuen Medienangebote übertragen werden könnten.
Nicht nur in Deutschland kommt es aber zu Konflikten zwischen der vom Staat eingesetzten Aufsicht und der Selbstkontrolle. Am Beispiel der Spannungen, die sich in der Vergangenheit zwischen der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und den Landesmedienanstalten ergeben haben, stellt sich die Grundfrage: Wie und unter welchen Bedingungen können in einer Demokratie hoheitliche Aufgaben an eine Selbstkontrolle der Anbieter übertragen werden?
Dies war das Thema der Jahreskonferenz der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), die in Zusammenarbeit mit der FSF veranstaltet wurde. Ziel war es, Wissenschaftler, Politiker und Fachleute aus dem Medienbereich und dem Jugendschutz zusammenzubringen und miteinander zu diskutieren, wie Selbstregulierung und staatliche Aufsicht in ein demokratisches Verhältnis gestellt werden können. Nur wenn dies gelingt, ist darauf zu hoffen, dass Selbstregulierung im europäischen und internationalen Rahmen auch dort für die Einhaltung bestimmter Grenzen beitragen kann, wo staatliche Kontrollmöglichkeiten nicht mehr greifen.

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21. Juni 2001

Vom Rauchzeichen zur SMS. Jugend – Medien – Kommunikation

Brandenburger Fachtagung in Fürstenwalde

In Form von Foren und Workshops wurden verschiedene Medienthemen der Pädagogik in Jugendhilfe und Schule aufgegriffen und bearbeitet. Zielgruppen waren Schüler/-innen, Eltern, Erzieher/-innen und Leher/-innen sowie Fachkräfte der Kinder- und Jughendhilfe.

 

30. – 31. Mai 2001

Gewalt im Kino! Gewalt in der Realität?

Jahrestagung der Sachverständigen für Jugendschutz in den Ausschüssen der FSK und den Prüferinnen und Prüfern der FSF, Erfurt

 

12. Januar 2001

Irritation und Orientierung – Wie wirken Talkshows auf die Zuschauer?

Präsentation der Untersuchungsergebnisse des Talkshow-Projekts der Universität Mannheim

Im Mittelpunkt der bisher durchgeführten wissenschaftlichen Untersuchungen zu Talkshows standen vor allem die Motive, aus denen heraus sich junge Menschen diese Sendungen ansehen. Über die Wirkung von Talkshows hingegen konnte bisher nur spekuliert werden. Um diese Lücke zu schließen, hat die Universität Mannheim mit physiologischen und psycho-sozialen Messmethoden Talkshow-Wirkungen erstmals systematisch untersucht.

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